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Gemeinschaftskarte (Community Card)

Poker

Die Gemeinschaftskarte liegt offen in der Tischmitte und gehört allen Spielern der Hand. Beim Hold'em sind es fünf, bei Omaha zählen genau zwei eigene Karten.

VonPoker Desk·Analyst für Poker & Krypto

Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur

Eine Gemeinschaftskarte (Community Card) ist eine offen in die Tischmitte gegebene Karte, die allen noch beteiligten Spielern gemeinsam gehört. Jeder kombiniert die Gemeinschaftskarten mit den eigenen verdeckten Karten zur besten Hand aus fünf Karten; alle arbeiten also mit derselben öffentlichen Information plus einem kleinen verdeckten Anteil. Texas Hold'em und Omaha sind die bekanntesten Gemeinschaftskartenspiele, Stud- und Draw-Varianten kennen sie nicht. Beim Hold'em kommen die fünf Gemeinschaftskarten in Stufen — drei, dann eine, dann eine weitere — und ein Spieler darf jede Kombination davon mit seinen verdeckten Karten nutzen, auch alle fünf. Omaha verwendet dieselben fünf, verlangt aber genau zwei verdeckte und drei Gemeinschaftskarten. Weil die Karten öffentlich sind, kann sich der Wert einer Hand von Street zu Street völlig ändern, und dieselbe Auslage kann zwei Spielern die gleiche Hand geben — so entstehen geteilte Pots. Die Gemeinschaftskarten auf dem Tisch heißen zusammen Board.

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