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Gutshot

Poker

Ein Gutshot Straight Draw braucht eine bestimmte Karte in der Mitte einer Sequenz, um die Straße zu vervollständigen. Er hat 4 Outs – halb so stark wie ein beidseitiger Draw.

Was bedeutet Gutshot beim Poker?

Ein Gutshot, auch Inside Straight Draw, braucht eine ganz bestimmte Kartenhöhe, um eine Lücke in der Mitte einer Sequenz zu füllen, und hat dadurch nur vier Outs. Hältst du etwa 5-6-8-9, brauchst du eine 7 – und es gibt im Deck nur vier Siebenen. Das macht ihn zu einer der schwächeren Draw-Hände im Poker. Ein Rechenbeispiel: Du hältst 8-9 und das Board zeigt 5-6-K. Die vier Siebenen sind deine einzigen Outs zur Straße. Nach der Zweier-und-Vierer-Regel sind das etwa 8 %, um auf der nächsten Karte zu treffen, und rund 16 % bis zum River mit zwei noch kommenden Karten. Vergleiche das mit einem beidseitigen Straight Draw (acht Outs, etwa 31 % mit zwei Karten) oder einem Flush Draw (neun Outs, etwa 35 %): Der Gutshot ist deutlich schwächer. Er ist relevant, weil der Preis stimmen muss. Mit so wenigen Outs rechtfertigt ein Gutshot selten einen Call allein auf Basis der Pot Odds; meist wird er als Semi-Bluff gespielt oder durch zusätzliche Equity gestützt, etwa zwei Overcards oder einen Flush Draw. Der häufigste Fehler besteht darin, einem nackten Gutshot zu schlechten Quoten nachzujagen, in der Hoffnung, die eine Karte zu treffen. Um profitabel zu callen, brauchst du in der Regel hohe Implied Odds – die Aussicht, beim Treffen einen großen Pot zu gewinnen. Siehe auch Outs, Equity, den beidseitigen Straight Draw und den Semi-Bluff.

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