Hedge
SportwettenHedging bedeutet, auf die Gegenseite einer bestehenden Wette zu setzen, um Risiko zu senken oder einen Gewinn unabhängig vom Ausgang zu sichern.
VonBetting Desk·Leitender Redakteur für Sportwetten
Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur
Hedging bedeutet, eine Wette auf die Gegenseite einer bereits gehaltenen Wette zu platzieren, um das Risiko zu senken, einen Gewinn festzuschreiben oder einen Mindestertrag zu sichern. Es ist am nützlichsten, wenn eine frühe Wette gut gelaufen ist und du das Geld lieber sichern würdest, als das volle Ergebnis abzuwarten.
Ein durchgerechnetes Beispiel: Du hast Team A auf den Turniersieg zu 20/1 gesetzt, mit einem Einsatz von 50 $, sodass ein Sieg 1.050 $ zurückbringt (1.000 $ Gewinn). Sie erreichen das Finale, in dem der Gegner, Team B, zur Quote 2,00 bepreist ist. Um einen Gewinn zu sichern, setzt du 525 $ auf B. Gewinnt A, kassierst du 1.000 $ Gewinn aus der Langzeitwette, verlierst aber den 525-$-Hedge, netto also 475 $. Gewinnt B, bringt der Hedge 525 $ Gewinn, abzüglich deines ursprünglichen 50-$-Einsatzes, ebenfalls netto 475 $. So oder so verbuchst du rund 475 $.
Hedging ist wichtig, weil es einen ungewissen Ausgang in ein festgeschriebenes Ergebnis verwandelt — die disziplinierte Wahl, wenn eine große Langzeitposition auf der Kippe steht.
Der Kompromiss: Es deckelt das Aufwärtspotenzial — hättest du die Wette stehen lassen und A gewinnt, hättest du die vollen 1.000 $ behalten. Die häufigen Fehler sind, zu früh zu hedgen, bevor die Quote stimmt, oder über zu hedgen und so den Großteil des Werts zu verschenken. Es ist eng mit Arbitrage und dem Cash Out verwandt. Siehe auch Futures und den Kombiwetten-Akkumulator.
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