Cover (Point Spread decken)
SportwettenDen Spread covern bedeutet, eine Point-Spread-Wette zu gewinnen – der Favorit gewann hoch genug oder der Außenseiter verlor knapp genug.
VonBetting Desk·Leitender Redakteur für Sportwetten
Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur
Was bedeutet Cover (Point Spread decken) bei Sportwetten?
Den Spread zu covern bedeutet, eine Point-Spread-Wette zu gewinnen. Der Buchmacher gibt einem unausgeglichenen Duell ein Handicap: Der Favorit wird mit einem Minus-Wert belastet und muss mit mehr als diesem Abstand gewinnen, während der Außenseiter einen Plus-Wert erhält und nur mit weniger Punkten als dem Spread verlieren – oder direkt gewinnen – muss, damit eine Wette auf ihn greift. Ein Team kann also das eigentliche Spiel gewinnen und dennoch nicht covern – oder verlieren und trotzdem covern. Entscheidend ist nicht das Ergebnis auf der Anzeigetafel, sondern die Differenz im Verhältnis zum Spread.
Konkretes Beispiel: Ein Team ist mit -6,5 favorisiert. Um zu covern, muss es mit sieben oder mehr Punkten gewinnen; ein Sechs-Punkte-Sieg lässt die Wette auf sie verlieren, obwohl das Team das Spiel gewonnen hat. Der Gegner mit +6,5 covert, wenn er mit sechs oder weniger Punkten verliert oder das Spiel gewinnt. Ist der Spread eine ganze Zahl – zum Beispiel -7 –, führt ein exakt sieben Punkte großer Sieg zu einem Push, und die Einsätze werden zurückgegeben. Deshalb hängen Anbieter den Spread häufig auf eine halbe Zahl, um Unentschieden auszuschließen. Wer einen günstigeren Spread kaufen möchte, kann das über Buy Points tun – zu einem Aufpreis.
Das Covern ist so zentral, weil Spread-Wetten darauf ausgelegt sind, auf jeder Seite ungefähr gleich viel Aktion zu generieren – üblich zu rund -110 in American Odds, mit der eingebauten Vig des Buchmachers. Den Spread dauerhaft zu schlagen ist das, was gewinnende Wettspieler von verlierenden trennt. Der häufigste Fehler ist, die Qualität einer Mannschaft mit ihrer Fähigkeit, den Spread zu covern, gleichzusetzen: Starke Favoriten verfehlen den Spread oft, weil dieser ihre Überlegenheit bereits abbildet – und weil breite öffentliche Unterstützung den Spread noch weiter verschieben kann. Disziplinierte Wettspieler bewerten eine Seite gegen die Zahl, nicht gegen das Wappen, und verfolgen ihre Ergebnisse Against The Spread statt nur nach reinen Siegen und Niederlagen.
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