Fish
PokerEin Fish ist ein schwacher, unerfahrener Pokerspieler, der grundlegende Fehler macht und von starken Spielern leicht ausgenutzt wird.
VonPoker Desk·Analyst für Poker & Krypto
Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur
Ein Fish ist ein schwacher Pokerspieler, der durch schlechte Strategie, emotionale Entscheidungen oder schlichte Unerfahrenheit beständig verliert. Für stärkere Spieler – die Sharks – sind Fische die Profitquelle, weshalb die Tischauswahl ebenso wichtig ist wie das technische Können. Der alte Spruch gilt: Wenn Sie den Fish am Tisch nicht erkennen, sind Sie es wahrscheinlich selbst.
Ein Beispiel: An einem Six-Max-Cashtable steckt ein Fish bei 60 % der Hände freiwillig Geld in den Pot (VPIP), gegenüber 22 % bei einem gewinnenden Regular. Indem er viel zu viele Blätter spielt, zu leicht mitgeht und Pot Odds ignoriert, bezahlt der Fish stetig die Value-Bets disziplinierter Gegner. Mit einem solchen Spieler zu Ihrer Linken oder, besser noch, zu Ihrer Rechten zu sitzen, ist der Ort, an dem das meiste Geld verdient wird.
Das zählt, weil Pokerprofit aus den Fehlern der Gegner entsteht, nicht aus den Karten allein. Ein geschickter Spieler in einer Runde voll ebenbürtiger Regulars schlägt kaum den Rake; derselbe Spieler gegen einen Fish hat einen großen Vorteil.
Die häufigen Fehler: aus Stolz harte, fischfreie Tische zu wählen und nach einem Bad Beat zu tilten, bis man selbst wie ein Fish spielt. Tischauswahl und emotionale Kontrolle schützen Ihren Vorteil. Siehe auch den Shark und das Bankroll-Management.
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