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Handle

Sportwetten

Das Handle ist der Gesamtbetrag, der bei einem Buchmacher in einem Zeitraum gesetzt wird — das Bruttowettvolumen vor Auszahlungen.

VonBetting Desk·Leitender Redakteur für Sportwetten

Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur

Das Handle ist der Gesamtbetrag, der bei einem Buchmacher in einem bestimmten Zeitraum gesetzt wird — das reine Wettvolumen, nicht der Gewinn des Buchmachers. Werden in einem Monat 100 Mio. $ eingesetzt, beträgt das Handle 100 Mio. $. Der Umsatz des Buchmachers, sein Hold, ist dann ein Prozentsatz dieser Summe. Ein durchgerechnetes Beispiel: Ein Buchmacher nimmt in einem Monat ein Handle von 100 Mio. $ bei einem Hold von 5 % ein, was 5 Mio. $ Umsatz ergibt. Wichtig: Der Anteil an Wetten ist nicht dasselbe wie der Anteil am Handle. Eine Seite kann 70 % der einzelnen Wettscheine anziehen, aber nur 40 % des Geldes. Diese Lücke zeigt, dass die wenigen großen Wetten — oft Sharp Money — auf der Gegenseite zu den vielen kleinen Wetten des Publikums liegen. Das Handle ist wichtig als Standardmaß für die Marktgröße, und in den USA wird es von den staatlichen Glücksspielbehörden gemeldet, was es zur Schlagzeilenkennzahl dafür macht, wie groß ein Markt oder ein einzelner Buchmacher geworden ist. Der häufige Fehler ist, das Handle mit dem Gewinn gleichzusetzen. Das Handle ist der Bruttoumsatz; der Buchmacher behält nur den Hold, die in seine Quoten eingebaute Marge. Ein riesiges Handle bei dünner Marge kann trotzdem nur bescheidenen Umsatz bedeuten. Siehe auch den Hold, den Vig, den Hold-Prozentsatz und Sharp Money.

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