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Ratgeber

Progressive Jackpots erklärt: Startwert, Pools und Must-Drop

VonCasino Desk·Geprüft vonKris Fawkes··4 Min. Lesezeit

Kurze Antwort

Wie ein progressiver Pool gespeist wird, was Standalone-, lokale und Netzwerk-Jackpots unterscheidet und warum ein großer Pool nie fällig ist. 18+.

Was einen Jackpot progressiv macht

Ein progressiver Jackpot ist ein Preis, der wächst. Statt auf einem festen Betrag zu stehen, steigt er mit jeder qualifizierenden Runde, weil ein kleiner Teil jedes qualifizierenden Einsatzes nicht in die normale Gewinnstruktur des Spiels fließt, sondern in einen gemeinsamen Pool. Ist der Jackpot gewonnen, fällt der Pool auf einen Startwert zurück — den Seed — und beginnt erneut zu steigen.

Das ist der gesamte Mechanismus. Alles Weitere ist eine Variation darüber, wo der Pool liegt, wer ihn speist und was geschehen muss, damit er ausgezahlt wird.

Startwert und Beitrag

Zwei Zahlen definieren einen Pool. Der Seed ist der Betrag, auf den der Jackpot nach einem Gewinn zurückgesetzt wird; er wird vom Betreiber oder vom Spieleanbieter finanziert, damit der Preis nie bei null steht. Die Beitragsrate ist der Anteil jedes qualifizierenden Einsatzes, der in den Pool wandert.

Dieser Beitrag ist kein Aufschlag auf Ihren Einsatz, sondern wird aus demselben Einsatz entnommen. Deshalb fällt die reguläre Gewinntabelle eines Jackpot-Spiels meist etwas schmaler aus als bei einem vergleichbaren Spiel ohne Jackpot. Beide Werte legt der Anbieter fest, und soweit sie überhaupt veröffentlicht werden, stehen sie im Informationsfenster des Spiels.

Standalone, lokal und im Netzwerk

  • Standalone-Jackpots werden von einer einzelnen Spielinstanz gespeist. Sie wachsen langsam und zahlen kleinere Beträge.
  • Lokale Jackpots bündeln die qualifizierenden Einsätze aller Spieler dieses Spiels bei einem Betreiber.
  • Netzwerk- oder Wide-Area-Jackpots bündeln über alle Betreiber hinweg, die das Spiel des Anbieters führen — so kommen die Schlagzeilensummen zustande.

Je größer das speisende Netzwerk, desto schneller wächst der Pool — und desto mehr Menschen konkurrieren um denselben Preis. Die Höhe eines Pools sagt nichts darüber aus, wie wahrscheinlich er getroffen wird.

Must-Drop und zeitlich begrenzte Jackpots

Manche Progressiven tragen eine Garantie: Der Pool muss gewonnen werden, bevor er einen genannten Betrag überschreitet oder bevor eine genannte Zeit abläuft. Tages- und Stundenjackpots sind die übliche Form. Die Garantie betrifft die Frist, nicht den Empfänger. Auch ein Must-Drop-Pool geht an einen qualifizierenden Spieler, den der Spielmechanismus auswählt, und wer kurz vor Fristende aktiv ist, hat deshalb keinen Anspruch darauf.

Wie man sich qualifiziert

Die Qualifikationsregeln wiegen hier schwerer als alles andere, denn ein Spiel lässt sich so spielen, dass sein eigener Jackpot unerreichbar bleibt. Üblich sind ein Mindesteinsatz, eine Einsatzstufe, die den eigenen Anteil skaliert, ein aktiver Nebeneinsatz oder eine bestimmte Linien- oder Wege-Kombination. Bonusguthaben ist häufig vollständig von der Jackpot-Teilnahme ausgeschlossen.

All das steht in den Spielregeln und den Bonusbedingungen des Betreibers. Finden Sie es dort nicht, ist das ein Grund, vor dem Einsatz den Support zu fragen — und keine Annahme zu Ihren Gunsten.

Der Pool hat kein Gedächtnis

Ein Jackpot, der lange nicht ausgezahlt hat, ist nicht fällig, und ein frisch zurückgesetzter ist nicht kalt. Jede qualifizierende Runde wird unabhängig vom Zufallsgenerator des Spiels entschieden, und die Höhe des Pools geht in diese Entscheidung nicht ein. Ein größerer Pool ändert, was ein Gewinn wert wäre. Er ändert nicht die Chance darauf.

Die Auszahlung

Große Gewinne durchlaufen vor der Zahlung eine Prüfung: Identitäts- und Mittelherkunftskontrollen, eine Bestätigung des Anbieters, dass der Gewinn gültig ist, und mitunter eine manuelle Prüfung, die länger dauert als eine gewöhnliche Auszahlung. Manche Netzwerk-Jackpots werden in einer Summe gezahlt, andere in Raten, und manche Auszahlungsgrenzen des Betreibers entfallen bei Jackpotgewinnen, andere nicht. Diese Bedingungen stehen fest, bevor Sie spielen.

Spielen Sie verantwortungsbewusst

Eine steigende Zahl auf dem Bildschirm soll Aufmerksamkeit binden, und ein Jackpot-Spiel kann eine lange Verlustsitzung wie Fortschritt wirken lassen. Das ist sie nicht: Jede Runde steht für sich. Online-Glücksspiel ist Erwachsenen ab 18 Jahren vorbehalten, oder dem gesetzlichen Alter Ihrer Rechtsordnung. Setzen Sie vorab Einzahlungs- und Zeitlimits, betrachten Sie Einsätze als ausgegebenes Geld und laufen Sie keinem Pool hinterher. Wenn Glücksspiel keinen Spaß mehr macht oder Ihre Finanzen oder Beziehungen belastet, gibt es kostenlose und vertrauliche Hilfe bei Organisationen wie BeGambleAware und GamCare.

Bevor Sie danach handeln

Sie müssen das gesetzliche Mindestalter für Glücksspiel an Ihrem Wohnort erreicht haben — in den meisten Märkten 18, in anderen 19 oder 21. Glücksspiel ist Unterhaltung und kein Weg, Geld zu verdienen, und alles hier setzt voraus, dass Sie Geld einsetzen, dessen Verlust Sie sich leisten können. Prüfen Sie zuerst die Regeln in Ihrem eigenen Markt und legen Sie Einzahlungs- und Zeitlimits fest, bevor Sie spielen.

Begriffe in diesem Ratgeber

Definitionen der oben verwendeten Begriffe, damit hier nichts von einem Wort abhängt, das Sie erraten müssen.

Weiterführendes

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