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CPA (Cost Per Acquisition)

Affiliate

CPA (Cost Per Acquisition) ist eine Einmalprovision pro neu einzahlendem Spieler. Übliche Sätze: 50–700 Euro je nach Markt und Anbieter.

CPA steht für Cost Per Acquisition und ist ein Affiliate-Provisionsmodell, bei dem der Affiliate eine feste Einmalzahlung für jeden neu geworbenen Spieler erhält, der beim Anbieter einzahlt. Die Auszahlung erfolgt nur, wenn der geworbene Spieler definierte Qualifikationskriterien erfüllt – in der Regel eine Mindesteinzahlung und teilweise einen Mindestumsatz. Ein bloßer Klick oder sogar eine Registrierung allein löst die Zahlung nicht aus. CPA liefert pro Conversion einen vorhersehbaren, sofortigen Cashflow, was es besonders für Affiliates geeignet macht, die bezahlten Traffic schalten und einen klaren, direkten Return benötigen. Konkretes Beispiel: Ein Affiliate vereinbart einen CPA von 120 Euro pro qualifizierenden Spieler in einem bestimmten Markt. Er schaltet eine Kampagne mit Werbekosten von 2.000 Euro und gewinnt 25 Spieler, die jeweils einzahlen und die Qualifikationsschwelle überschreiten. Die Brutto-Provision beträgt 25 × 120 = 3.000 Euro; nach Abzug der 2.000 Euro Werbekosten bleibt ein Nettogewinn von 1.000 Euro. Entscheidend: Der Affiliate erhält dieselben 120 Euro, egal ob dieser Spieler in Folge hohe Verluste erzielt oder gewinnt und abwandert, denn CPA ist vom weiteren Spielerverlauf entkoppelt. Die Sätze variieren stark je nach Markt – von etwa 50 bis 150 Euro in aufstrebenden Regionen bis zu mehreren Hundert Euro für Tier-1-Jurisdiktionen. CPA ist wichtig, weil es Affiliates ermöglicht, die Rentabilität einzelner Kampagnen sauber zu berechnen, und Einnahmen im Vergleich zum RevShare-Modell vorzieht, das einen Anteil am laufenden Nettoumsatz aus dem Spieler zahlt. Der häufigste Fehler ist die Wahl von CPA allein wegen des schnellen Geldes, ohne den Spielerwert zu modellieren: Hochwertige Spieler, die langfristig hohe Verluste erzeugen, können unter Revenue Share weitaus einträglicher sein, während schwacher Traffic mit geringen Einzahlungen oft besser zu CPA passt. Ein Hybrid Deal verbindet einen kleineren CPA mit einem nachgelagerten Revenue-Share-Anteil. Zudem überwachen Anbieter die CPA-Traffic-Qualität und können Zahlungen zurückfordern, wenn geworbene Spieler sich als unecht oder bonusgetrieben erweisen.

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