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Fade

Sportwetten

Faden bedeutet, gegen eine Mannschaft, einen Spieler oder die öffentliche Meinung zu wetten – bewusst die Gegenseite des Mehrheitslagers.

VonBetting Desk·Leitender Redakteur für Sportwetten

Geprüft vonKris Fawkes·Chefredakteur

Eine Auswahl zu faden bedeutet, gegen sie zu wetten. Das Faden der Masse heißt, die Gegenseite zu jenem Lager einzunehmen, in das das Geld der Freizeitwetter strömt. Der Gedanke dahinter: Starke Bewegungen aus der breiten Masse drücken die Linie oft über ihren fairen Wert hinaus, sodass auf der unbeliebten Seite mehr Value übrig bleibt. Ein Beispiel: 75 % der Wettscheine landen auf einem beliebten Favoriten, und die Linie wandert von −6 auf −7,5, während die Buchmacher diesen Zustrom verarbeiten. Ein Fader setzt auf den Außenseiter zu +7,5 – eine bessere Zahl, als sie bei Markteröffnung verfügbar war. Gewinnt der Favorit mit genau sieben Punkten, gewinnt die +7,5-Wette dennoch. Am meisten zählt das Faden bei Topspielen, wo das Freizeitgeld am dichtesten fließt und die Linien am stärksten verzerrt. Es kann auch das Faden eines Tippgebers beschreiben – also das systematische Wetten gegen eine Quelle mit schlechter Bilanz. Entscheidend ist: Der Anteil der Wettscheine ist nicht der Anteil des Geldes. Eine Seite kann 75 % der Tickets halten, aber nur 40 % des Handle – dann liegt das Sharp Money still auf der Gegenseite. Das stärkste Fade-Signal ist die umgekehrte Linienbewegung: Die Masse stürzt sich auf eine Seite, doch die Linie wandert in die andere Richtung. Jeden beliebten Favoriten blind zu faden, ist kein Vorteil.

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